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Dr. Johannes Oder | Orthopäde in 1190 Wien
Ihr Arzt für

PRP-Eigenbluttherapie und Arthrosetherapie in Wien

Die PRP-Eigenbluttherapie (Platelet-Rich Plasma) ist eine moderne, biologische Behandlungsmethode, die die natürlichen Heilungskräfte des Körpers nutzt. Aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes wird ein konzentriertes, plättchenreiches Plasma gewonnen und gezielt in das betroffene Gewebe injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Regeneration von Knorpel, Sehnen und Bändern, wirken entzündungshemmend und unterstützen die Heilung.

In meiner Wahlarztordination in Wien Döbling biete ich die PRP-Eigenbluttherapie sowie eine Reihe weiterer Arthrose- und Infiltrationstherapien an. Als zertifizierter Fuß- und Sprunggelenkschirurg (D.A.F.) liegt mein Schwerpunkt auf der Behandlung von Arthrose und chronischen Beschwerden im Bereich von Fuß und Sprunggelenk, Bereiche, in denen klassische Therapien oft schnell an ihre Grenzen stoßen.

Die PRP-Therapie kann helfen, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und eine Operation hinauszuzögern oder zu vermeiden. Ich berate Sie ausführlich, ob die Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist und welche Therapie am besten zu Ihrer Situation passt.

Was ist die PRP-Eigenbluttherapie?

PRP steht für „Platelet-Rich Plasma“, auf Deutsch plättchenreiches Plasma. Die Therapie basiert auf einem einfachen Prinzip: In Ihrem eigenen Blut befinden sich Blutplättchen (Thrombozyten), die nicht nur für die Blutgerinnung verantwortlich sind, sondern auch eine Vielzahl von Wachstumsfaktoren und Zytokinen enthalten. Diese Stoffe spielen eine zentrale Rolle bei Heilungs- und Reparaturprozessen im Körper.

Bei der Eigenbluttherapie wird das körpereigene Heilungspotenzial gezielt genutzt. Wachstumsfaktoren wie PDGF, IGF und FGF aktivieren die Selbstheilungskräfte des Gewebes, regen die Zellregeneration an und verbessern die Durchblutung in der behandelten Struktur. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, ist die Therapie sehr gut verträglich, und das Risiko für Nebenwirkungen oder Allergien ist äußerst gering.

Anwendungsgebiete der PRP-Therapie und Arthrosetherapie

Die PRP-Eigenbluttherapie ist vielseitig einsetzbar, besonders bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates und bei Arthrose. Zu den wichtigsten Indikationen, die ich in meiner Ordination behandle, zählen:

Arthrose des Sprunggelenks und Fußes: Bei beginnender bis mittelschwerer Arthrose kann PRP die Knorpelregeneration unterstützen, Schmerzen reduzieren und das Fortschreiten verzögern.

Hallux Rigidus: Bei Arthrose des Großzehengrundgelenks kann die Eigenbluttherapie eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zur klassischen Infiltration sein.

Achillessehnenbeschwerden: Bei Achillodynie, Ansatztendinopathie oder Achillessehnenentzündung unterstützt PRP die Regeneration der Sehne.

Fersensporn und Plantarfasziitis: Bei chronischen Fersenschmerzen kann PRP helfen, die Heilung des entzündeten Gewebes zu beschleunigen.

Sehnen- und Bandverletzungen: Nach Verletzungen oder bei chronischen Überlastungsreaktionen kann PRP die Heilung beschleunigen.

Knorpelschäden: Bei lokalen Knorpelschäden im Sprunggelenk – etwa nach einer Osteochondritis dissecans – kann PRP die Knorpelheilung unterstützen.

Posttraumatische Beschwerden: Nach Frakturen oder Operationen, wenn anhaltende Reizungen oder Heilungsverzögerungen bestehen.

Ablauf einer PRP-Eigenbluttherapie

Die Behandlung ist unkompliziert und in der Regel innerhalb einer halben Stunde abgeschlossen:

1. Blutabnahme: Aus einer Armvene werden Ihnen 10-20 ml Blut entnommen, vergleichbar mit einer üblichen Laboruntersuchung.

2. Aufbereitung: Das Blut wird in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet. Dabei wird das plättchenreiche Plasma von den restlichen Blutbestandteilen getrennt.

3. Injektion: Das gewonnene PRP wird steril und gezielt in das betroffene Gewebe injiziert, je nach Befund in das Gelenk, an den Sehnenansatz oder in die Sehne selbst. Bei tieferliegenden Strukturen erfolgt die Injektion ultraschallgezielt für maximale Präzision.

4. Nachbehandlung: Direkt nach der Behandlung sollten Sie das behandelte Gelenk oder die Sehne für 24-48 Stunden schonen. Sportliche Aktivitäten sollten für etwa eine Woche pausiert werden.

Je nach Diagnose und Beschwerdebild empfehle ich 1 bis 3 Behandlungen im Abstand von einigen Wochen. Eine erste Wirkung kann bereits nach wenigen Tagen spürbar sein, der volle Effekt entwickelt sich jedoch meist über mehrere Wochen.

Weitere Möglichkeiten der Arthrosebehandlung

Die PRP-Therapie ist nur eine von mehreren Optionen, die ich bei Arthrose und Gelenksbeschwerden anbiete:

Hyaluronsäure-Infiltration: Hyaluronsäure verbessert die Gleitfähigkeit im Gelenk, wirkt schmerzlindernd und kann die Knorpelfunktion unterstützen. Besonders bei mittelschwerer Arthrose ist sie eine bewährte Therapieoption.

Kombinationstherapie PRP + Hyaluronsäure: In ausgewählten Fällen kombiniere ich beide Verfahren, um einen Synergieeffekt zu erzielen.

Kortison-Infiltration: Bei akuten Entzündungsschüben kann eine gezielte Kortisongabe schnell und wirksam Schmerzen lindern. Wichtig: Bei Achillessehnenbeschwerden vermeide ich Kortisoninfiltrationen, da sie das Risiko einer späteren Sehnenruptur erhöhen können.

Physiotherapie und orthopädische Schuhversorgung: Ergänzend zur Infiltration ist eine begleitende konservative Therapie meist sinnvoll, insbesondere bei Fuß- und Sprunggelenksarthrose.

Welche Therapie für Sie am besten geeignet ist, bespreche ich nach einer gründlichen Untersuchung und gegebenenfalls bildgebender Diagnostik mit Ihnen.

Häufige Fragen

Für wen eignet sich die PRP-Eigenbluttherapie?

Die PRP-Therapie kommt vor allem bei chronischen Beschwerden, beginnender bis mittelschwerer Arthrose und bei Sehnenerkrankungen in Frage. Sie ist besonders dann sinnvoll, wenn klassische Therapien nicht ausreichend gewirkt haben oder eine Operation noch hinausgezögert werden soll. Bei sehr fortgeschrittener Arthrose mit massivem Knorpelverlust ist der zu erwartende Effekt begrenzt, in diesen Fällen besprechen wir gemeinsam realistische Alternativen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, sind Nebenwirkungen selten. Direkt nach der Injektion kann es kurzzeitig zu einem Druckgefühl oder leichten Schmerzen im behandelten Bereich kommen. Allergische Reaktionen sind praktisch ausgeschlossen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die PRP-Eigenbluttherapie ist eine Wahlarzt-Leistung und wird in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Mit privater Zusatzversicherung können die Kosten je nach Vertrag teilweise erstattet werden. Die zu erwartenden Kosten bespreche ich transparent mit Ihnen vor Behandlungsbeginn.

Weitere Leistungen

Neben diesem Schwerpunkt umfasst mein Leistungsspektrum unter anderem:

Online Terminvereinbarung
Schnell und unkompliziert zu Ihrem Termin per Anfrageformular oder Telefon
Professionelle Ausbildung
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Spezialisierung
Zertifizierter Fuß- und Sprunggelenkschirurg
Leiter der Spezialambulanz Fuß- und Sprunggelenkschirurgie am Traumazentrum Wien Meidling
Wahlarzt
Durch meine Tätigkeit als Wahlarzt kann ich mich weitaus persönlicher und zeitintensiver mit Ihren Problemen befassen.

Dr. Johannes Oder
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie

Anfahrt

Orthopädie Oder

Kreindlgasse 13/1, 1190 Wien

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