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Kinderorthopädin Dr. Katharina Oder
IHRE KINDERORTHOPÄDIN FÜR

Knieschmerzen beim Kind in Wien

Knieschmerzen gehören zu den häufigsten orthopädischen Beschwerden im Kindes- und Jugendalter. Die Ursachen sind vielfältig: Manchmal stecken harmlose Wachstumsschmerzen dahinter, manchmal eine Überlastung durch Sport, und in manchen Fällen eine Erkrankung, die gezielt behandelt werden muss. Für Eltern ist es oft schwer einzuschätzen, ob die Schmerzen von selbst vergehen oder ob ein Arztbesuch notwendig ist.

Eine Faustregel: Knieschmerzen, die nach ein bis zwei Wochen nicht nachlassen, die mit einer Schwellung einhergehen, die Ihr Kind am Sport oder Spielen hindern oder die nur ein Knie betreffen, sollten kinderorthopädisch abgeklärt werden.

In meiner Wahlarztordination in Wien Döbling untersuche ich Kinder und Jugendliche mit Kniebeschwerden aller Art. Ich nehme mir die Zeit, die genaue Ursache zu finden und Ihnen als Eltern verständlich zu erklären, ob eine Behandlung notwendig ist oder ob Sie beruhigt abwarten können.

Wann sollten Sie mit Ihrem Kind zum Orthopäden?

Nicht jeder Knieschmerz beim Kind ist ein Grund zur Sorge. Eine Abklärung empfehle ich, wenn Sie folgende Anzeichen bemerken:

  • Die Schmerzen bestehen seit mehr als zwei Wochen oder kehren immer wieder
  • Das Knie ist geschwollen, gerötet oder überwärmt
  • Ihr Kind hinkt oder vermeidet es, das Knie zu belasten
  • Die Schmerzen treten nur in einem Knie auf – einseitige Schmerzen sind immer abklärungswürdig
  • Ihr Kind kann das Knie nicht mehr vollständig strecken oder beugen
  • Die Kniescheibe rutscht sichtbar zur Seite oder Ihr Kind berichtet von einem „Wegknicken“ des Knies
  • Die Schmerzen treten gezielt bei sportlicher Belastung auf und werden schlimmer
  • Es gab ein Sturz- oder Verdrehungsereignis, nach dem die Beschwerden begonnen haben

Bei Kindern unter 4 Jahren, die über Knieschmerzen klagen, sollte immer auch die Hüfte mituntersucht werden, denn manche Hüftprobleme strahlen ins Knie aus und werden dort als Schmerz empfunden.

Häufige Ursachen für Knieschmerzen bei Kindern

Hinter dem Symptom Knieschmerz können verschiedene Diagnosen stecken. In meiner Ordination sehe ich vor allem folgende Ursachen:

Osgood-Schlatter (Morbus Osgood-Schlatter): Die häufigste Ursache für Knieschmerzen bei sportlich aktiven Kindern zwischen 10 und 15 Jahren. Durch die starke Belastung der Kniescheibensehne am noch wachsenden Schienbein entzündet sich der Knochenvorsprung unterhalb der Kniescheibe. Typisch: Schmerzen beim Laufen, Springen und Treppensteigen, eine tastbare und druckschmerzhafte Schwellung unterhalb der Kniescheibe. Die Beschwerden klingen in der Regel mit dem Ende des Wachstums ab. In der Zwischenzeit helfen Belastungsanpassung, Dehnübungen und gezielte Physiotherapie.

Osteochondritis dissecans (OD) am Knie: Ein begrenzter Bereich des Gelenkknorpels und des darunterliegenden Knochens wird schlecht durchblutet und kann sich ablösen. Betrifft meist Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren. Frühzeitig erkannt, kann eine OD oft konservativ behandelt werden, bei fortgeschrittenen Fällen ist ein operativer Eingriff notwendig, um das Gelenk zu erhalten.

Patellaluxation (herausspringende Kniescheibe): Die Kniescheibe rutscht seitlich aus ihrer Gleitrinne, meist nach außen. Das passiert oft bei einer plötzlichen Drehbewegung und ist sehr schmerzhaft. Manche Kinder haben eine Veranlagung dazu, bei ihnen ist die Gleitrinne flacher oder die Beinachse begünstigt das Herausspringen. Nach einer erstmaligen Luxation untersuche ich, ob konservative Therapie mit Physiotherapie und Muskelaufbau ausreicht oder ob eine operative Stabilisierung sinnvoll ist.

Wachstumsschmerzen: Typisch für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Die Schmerzen treten abends oder nachts auf, betreffen beide Beine abwechselnd und sind morgens verschwunden. Wachstumsschmerzen sind grundsätzlich harmlos. Wichtig ist aber, andere Ursachen auszuschließen. Wenn die Beschwerden das typische Muster zeigen und die klinische Untersuchung unauffällig ist, können Sie beruhigt sein.

Untersuchung und Behandlung

Am Beginn steht eine gründliche klinische Untersuchung: Ich prüfe die Beweglichkeit, Stabilität und Ausrichtung des Kniegelenks, taste nach Schwellungen und Druckpunkten und beobachte das Gangbild Ihres Kindes. Je nach Verdachtsdiagnose kann ein Röntgenbild oder eine Überweisung zur MRT-Untersuchung notwendig sein.

Die Behandlung richtet sich nach der Diagnose:

  • Osgood-Schlatter: Belastungsanpassung, Dehnübungen, Physiotherapie. In den meisten Fällen keine Operation notwendig. Die Beschwerden bessern sich mit dem Abschluss des Wachstums.
  • Osteochondritis dissecans: Bei stabilem Befund Schonung und regelmäßige Kontrollen. Bei instabilem oder fortgeschrittenem Befund operative Therapie zur Knorpelerhaltung.
  • Patellaluxation: Zunächst konservativ mit Physiotherapie und gezieltem Muskelaufbau. Bei wiederholten Luxationen oder Veranlagung kann eine operative Stabilisierung sinnvoll sein.
  • Wachstumsschmerzen: Keine Behandlung notwendig. Wärme, sanfte Massage und Beruhigung helfen. Ich schließe andere Ursachen aus und gebe Ihnen Sicherheit.

Mein Ansatz: Knieschmerzen bei Kindern haben fast immer eine gute Prognose. In den meisten Fällen ist keine Operation notwendig. Meine Aufgabe ist es, die richtige Diagnose zu stellen, harmlose von behandlungsbedürftigen Ursachen zu unterscheiden und Ihnen als Eltern die Sorge zu nehmen.

Häufige Fragen

Sind Knieschmerzen bei Kindern normal?

Knieschmerzen kommen bei Kindern häufig vor, besonders in Wachstumsphasen und bei sportlich aktiven Kindern. In vielen Fällen sind sie harmlos. Eine Abklärung empfehle ich bei anhaltenden Schmerzen, Schwellung, Bewegungseinschränkung oder wenn nur ein Knie betroffen ist.

Mein Kind hat Osgood-Schlatter: Muss es mit dem Sport aufhören?

Nicht zwingend. In den meisten Fällen reicht eine Anpassung der Belastung. Sportarten mit viel Springen und Laufen können vorübergehend reduziert werden, während alternative Bewegung wie Schwimmen oder Radfahren oft problemlos möglich ist. Gemeinsam finden wir heraus, was Ihr Kind weiter machen kann.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Als Wahlärztin erstelle ich eine Honorarnote, die Sie bei Ihrer Kasse einreichen können oder die ich direkt für Sie einreiche. Die Krankenkasse erstattet in der Regel einen Teil zurück. Bei notwendigen bildgebenden Untersuchungen wie MRT überweise ich an Kassenambulatorien, um Ihnen Zusatzkosten zu ersparen.

Weitere SCHWERPUNKTE

Neben diesem Schwerpunkt umfasst mein Leistungsspektrum unter anderem:

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Kinderorthopädie
Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie,
Spezialisierung in Kinderorthopädie
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Durch meine Tätigkeit als Wahlarzt kann ich mich weitaus persönlicher und zeitintensiver mit Ihren Problemen befassen.
Kinderhandchirurgie
Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie
Spezialisierung in Kinderhandchirurgie

Dr. Katharina Oder
Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie, Schwerpunkt
Kinderorthopädie

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