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Was ist eine Syndesmosenverletzung und wie wird diese behandelt?

Die Syndesmose ist eine Bandstruktur die das Schienbein (Tibia) mit dem Wadenbein (Fibula) verbinden und so für Stabilität im oberen Sprunggelenk sorgt.

Wie entsteht eine Syndesmosenverletzung?

Eine Verletzung der Syndesmose tritt meist durch eine starke Verdrehung des Fußes auf, zum Beispiel:

  • Beim Umknicken des Fußes nach außen
  • Bei Sportarten mit plötzlichen Richtungswechseln (z. B. Fußball, Basketball)
  • Durch direkte Krafteinwirkung, z. B. bei einem Tritt gegen den Knöchel

Welche Symptome treten auf?

  • Starke Schmerzen oberhalb des Sprunggelenks
  • Schwellung im Knöchelbereich
  • Druckschmerz an der Vorderseite des Sprunggelenks
  • Schwierigkeiten beim Gehen, besonders bei Drehbewegungen des Fußes

Behandlung

Je nach Schwere der Verletzung gibt es zwei Behandlungsmöglichkeiten:

  • Konservative Behandlung (ohne OP): Bei Teilrupturen (= Teilriß) der Syndesmose kann die Behandlung ohne Operation erfolgen. Hier erfolgt eine Ruhigstellung mit einer speziellen Schiene oder einem Gipsverband, meist für einige Wochen
  • Operative Behandlung: Falls die Bandverbindung stark gerissen ist, wird die anatomische Stellung der beiden Knochen zueinander wiederhergestellt und mit Schrauben oder einer speziellen Bandnaht stabilisiert

Nach der Behandlung ist eine Physiotherapie wichtig, um die Beweglichkeit und Stabilität des Sprunggelenks wiederherzustellen.

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